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Meerbusch hitzesicher machen

Jeder Baum, jede Lücke

Einzelbäume  ·  Suchräume  ·  Hitze bei Tag und Nacht  ·  Orte

Ebenen
Was zeigen diese Ebenen?
Adresssuche nutzt Nominatim (OpenStreetMap). Ihre Eingabe und IP-Adresse werden dabei an openstreetmap.org übertragen. „Standort“ nutzt die Standortfreigabe Ihres Geräts, rein lokal im Browser.

Interaktive Karte des Meerbuscher Stadtgebiets mit Baumkronen, Suchräumen und der Hitzebelastung bei Tag und Nacht. Verschieben und Zoomen mit Maus, zwei Fingern oder den Zoom-Schaltflächen. Auf der Tastatur verschieben die Pfeiltasten den Ausschnitt, Plus und Minus zoomen. Die Kennzahlen der eingeblendeten Ebenen erscheinen als Text in der Statusbox unten rechts und ausführlich im Abschnitt unter der Karte. Einzelne Bäume lassen sich per Mausklick auswählen.

Die interaktive Karte lässt sich nicht ausdrucken – Grundriss und Punkte sind auf dunklem Grund gezeichnet, der auf Papier nicht funktioniert. Ein Bild des aktuellen Ausschnitts liefert oben die Schaltfläche „Bild erzeugen“, oder rufen Sie diese Seite online auf.

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An einem typischen Sommertag liegt die Hitzebelastung auf 60,3 Prozent der Stadtfläche bei mindestens 35 °C — der Schwelle, ab der die VDI-Richtlinie 3787 von starker Wärmebelastung spricht. In der Extremnacht bleiben 64,1 Prozent der Fläche über 20 °C und damit im Tropennacht-Bereich. Baumpositionen aus eigener Ableitung aus dem amtlichen normalisierten Oberflächenmodell (nDOM50, 50 cm Gitterweite) — kein Baumkataster, keine Baumart, kein Pflanzjahr. Erfasst werden Bäume ab etwa fünf Metern Höhe, auch auf Privatgrundstücken; Treffer auf Gebäuden wurden anhand der amtlichen ALKIS-Grundrisse verworfen.
Flächenarten

Hintergrund

Erläuterungen zu Visualisierungen und Daten

Die Startansicht zeigt die Stadtmitte: jede mintfarbene Fläche ist eine Baumkrone, die blassen Linien sind das Straßennetz. Ziehen verschiebt den Ausschnitt, Mausrad oder zwei Finger zoomen. Beim Hineinzoomen löst sich die Übersicht in die einzelnen Bäume auf, und jeder davon ist anklickbar. Der Schalter Suchräume blendet zusammenhängende Straßenflächen ab 150 m² ein, auf denen heute keine Krone liegt und kein Baum näher als acht Meter steht. Die Leiste darunter wählt eine oder mehrere Flächenarten aus, hebt sie hervor und zeigt ihre gemessene Kronenüberdeckung. Der Schalter Gebäude legt die amtlichen Grundrisse als Kontext darunter. Der Schalter Parken blendet die Parkstreifen und Parkflächen aus OpenStreetMap ein — keine amtliche Kartierung, die Stellplatzzahl ist daraus geschätzt und eine Untergrenze. Die beiden Hitze-Schalter trennen, was in dieser Kartenreihe sonst zusammenfällt: Hitze am Tag zeigt die Wärmebelastung um 15 Uhr, Hitze in der Nacht die modellierte Lufttemperatur um 4 Uhr. Beide sind flächendeckend und liegen unter den Kronen, weshalb die Bäume beim Einschalten ausgeblendet werden. Der Schalter Orte zeigt konkrete Aufenthaltsorte — Schule, Kita, Spielplätze, Bushaltestellen, Bänke — mit ihrer tatsächlich gemessenen Beschattung; warm eingefärbte Ringe liegen unter 10 Prozent. Der Schalter Luftbild legt ab Stadtviertel-Zoom das amtliche Orthophoto darunter, zum Abgleich der Vektordaten mit der Realität.

Suchraum

Ein Suchraum ist nicht automatisch ein sicherer, neuer Baumstandort. Ob dort ein Baum stehen kann, hängt von den Leitungen im Untergrund ab, von Rettungswegen, Sichtdreiecken und der Frage, ob bzw. wie viele PKW-Stellplätze entfallen dürfen. Die Suchräume zeigen also, wo sich eine Prüfung lohnen könnte.

Baumstandort

Die Flächen stammen aus ALKIS (Tatsächliche Nutzung). Baumpositionen aus eigener Ableitung aus dem amtlichen normalisierten Oberflächenmodell (nDOM50, 50 cm Gitterweite) — kein Baumkataster, keine Baumart, kein Pflanzjahr. Erfasst werden Bäume ab etwa fünf Metern Höhe, auch auf Privatgrundstücken; Treffer auf Gebäuden wurden anhand der amtlichen ALKIS-Grundrisse verworfen.

Parken

Die Ebene „Parken“ zeigt die Parkstreifen und Parkflächen aus OpenStreetMap. Anders als in Berlin liegt hier keine amtliche Parkraumkartierung vor: Die Stellplatzzahl ist aus der Länge der Parkstreifen geschätzt (5,5 m je Längsparkstand) und damit eine Untergrenze, keine Zählung. OpenStreetMap ist unvollständig, und wo nichts erfasst ist, zeigt die Karte nichts — nicht „hier parkt niemand“. Aus den Daten lassen sich keine Rechtsansprüche ableiten, maßgeblich sind die Verkehrszeichen vor Ort.

Hitze am Tag

Zeigt die Wärmebelastung für den Menschen um 15 Uhr, gemessen als Physiologisch Äquivalente Temperatur (PET) aus der Klimaanalyse NRW 2026 des Landesamts für Natur, Umwelt und Klima, gerechnet mit dem Modell FITNAH 3D. PET berücksichtigt neben der Lufttemperatur auch Feuchte, Wind und Strahlung.
Die fünf Klassen sind an den absoluten Schwellen der VDI-Richtlinie 3787 geschnitten (23, 29, 35, 41 °C) und nicht wie sonst üblich per Quantil aus der Verteilung dieser einen Stadt. „Starke Wärmebelastung“ heißt hier deshalb wörtlich „PET ab 35 °C“ und nicht „das heißeste Fünftel dieser Stadt“. Erst dadurch ist die Ebene zwischen Städten vergleichbar.
Die Rasterweite beträgt 25 m — fein genug, um einzelne Straßenzüge zu unterscheiden, anders als bei den 100-m-Analysen anderer Bundesländer.

Luftbild

Das amtliche Orthophoto (DOP20, 20 cm Bodenauflösung) der Geobasis NRW liegt ab Stadtviertel-Zoom als Bildgrundlage unter den anderen Ebenen, live pro Kartenausschnitt geladen. Es dient dem unmittelbaren Abgleich: liegt ein Parkstreifen, ein Suchraum oder eine Baumkrone tatsächlich dort, wo die Vektordaten sie zeigen? Lizenz dl-de/zero-2.0.

Gebäude

Amtliche Gebäudegrundrisse (LoD2, Geobasis NRW), als grauer Kontext unter den anderen Ebenen. Die Abdeckung wird schrittweise ergänzt; wo noch keine Kachel vorliegt, bleibt die Fläche leer statt falsch dargestellt zu werden.

Orte

Zeigt konkrete Aufenthaltsorte — Schule, Kita, Spielplätze, Kirche, Friedhof, Sportplatz, Bushaltestellen, Bänke — mit der tatsächlich gemessenen Kronenüberdeckung in ihrem Umfeld. Der Radius richtet sich nach dem Ort: 60 m an der Schule, 20 m an der Bushaltestelle, 15 m an einer Bank. In Meerbusch liegen 457 von 850 Orten unter 10 % Beschattung. Diese Auswertung ist der eigentliche Zweck der Karte: Selbst die feine 25-m-Rasterweite der Klimaanalyse kann über einen einzelnen Ort dieser Größe keine Aussage treffen.

Bezirke

Die Bezirksgrenzen stammen aus dem amtlichen ALKIS-Datensatz (Geobasis NRW, dl-de/zero-2.0). Die Kennzahlen je Bezirk — Baumzahl, Kronenüberdeckung, Hitzeviertel-Anteil, erfasste Parklänge, Suchräume — werden aus denselben Daten wie die stadtweiten Werte berechnet, nur auf die Fläche des jeweiligen Bezirks begrenzt. Kleinere Rundungsunterschiede zur Stadtsumme sind Randeffekte der Flächenverschneidung an den Grenzen.